Wahlalter Null für den Gemeinderat

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Stuttgart (gesamt)
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  • Kinder, Jugend, Familie
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kostenneutral

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

142
weniger gut: -494
gut: 142
Meine Stimme: keine
Platz: 
1893

Ohne Stimme keine Repräsentanz.
Zwar sprechen Politiker:innen gern davon, wie wichtig ihnen Kinder und Jugendliche sind - am Ende ist Politik aber hart: wer wählt wird gesehen, wer gewählt wird repräsentiert - und zwar seine Wählerschaft. Damit sind Bürger zwischen Null und 16 Jahren "Nichtwähler", und damit nicht vertreten. Was sich an der real umgesetzten Politik gut sehen lässt.
Unterschiedliche Wahlalter sind jeweils nur eine willkürliche Zahl - korrekt wird nur repräsentiert wenn jede Bürgerin und jeder Bürger eine Stimme abgeben kann. Bei Menschen die noch nicht dazu in der Lage sind, sollten das (wie bei Betreuten Erwachsenen ja auch) ihre jeweiligen Vormünder im Sinne ihrer Mündel tun.

Kommentare

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Darüber entscheidet die Bundesregierung und nicht die Stadt.

Das macht aber wirklich keinen Sinn!!

Sorry, dass Erziehungsberechtigte für ihre minderjährigen Kinder wählen ist absurd und widerspricht dem Grundsatz einer freien ubd geheimen Wahl. Kinder unter 12 Jahren haben völlig andere Interessen und sind sich der Tragweite einer Wahl für 4 oder 5 Jahre überhaupt nicht bewusst. Ihnen fehlt jeglicher Bezug. Die Teens werden auf allen politischen Ebenen durch Jugendräte vertreten. Es wäre sinnvoller, seine Kinder auf diesem Weg zu begleiten und so das Interesse zu wecken, damit sie ab 16 mal mir dem Gemeinderat beginnen können

gwenny hat vollkommen Recht: Der Vorschlag ist absurd.
Der TE will einfach nur die Stimmen seiner minderjährigen Kinder bei den nächsten Wahlen nutzen können.

Nun aus familienpolitischen und gesellschaftlichen Gründen würde dieser Vorschlag selbstverständlich Sinn machen. Denn so hat ein alleinstehendes Ehepaar exakt dasselbe Stimmengewicht wie ein Ehepaar mit vielleicht acht Kindern. Das ist wohl kaum als gerecht im Sinne der demokratischen Teilhabe zu bezeichnen.

Allerdings ist diese Vorschlag aus rechtlichen Gründen nicht umsetzbar. Dafür müsste auf Bundesebene eine entsprechende gesetzliche Voraussetzung geschaffen werden. Diese existiert nicht und deshalb ist dieser Vorschlag hinfällig.

Zumindest könnte der Gemeinderat darauf hinwirken, dass auf Landes/Bundesebene entsprechende Voraussetzungen geschaffen werden.
Absurd , wie gwenny und SDWAN behaupten, ist es nicht. Wenn heute Menschen auf Grund ihres HOHEN Alters nicht mehr in der Lage sind, ihr Wahlrecht auszuüben, kann das durch einen gesetzlichen Vertreter getan werden. Warum das wegen NIEDRIGEN Alters nicht ebenso möglich sein soll, erschließt sich nicht. Schließlich Vertreten in beiden Fällen die Vormünder (hier Eltern, da Pflegende) die Interessen der Schutzbefohlenen.

Mir würde schon gefallen, wenn auch auf Landes- und Bundesebene das Kommunalwahlrecht eingeführt werden würde. dann hätten wir echte Abgeordnete, bräuchten keine Wahlkreise, keinen Fraktionszwang, keine Quoten. Die Sitze könnten festgesetzt werden, im Zeitalter der KI sollte dies alles machbar sein?

Und Haustiere? Sollen die nicht auch wählen? Ehrlich, wer noch keine Steuern zahlt, sollte grundsätzlich nicht wählen.

Na dann ist die Grenze ja klar. Kind hat neulich Süßes gekauft vom Taschengeld. War Mehrwertsteuer drauf. Hund bisher gescheitert!

Also ab 0 ist provokant. und zu: „Bei Menschen die noch nicht dazu in der Lage sind, sollten das (wie bei Betreuten Erwachsenen ja auch) ihre jeweiligen Vormünder im Sinne ihrer Mündel tun.“

Ab wann kann/darf ein Kind dann selber entscheiden?

Ich hab mal lernen müssen, ab wann man (eingeschränkt) Geschäftsfähig ist, hab das was mit 7 Jahren im Hinterkopf.

Darf dann der Vormund das Mündel überstimmen, auch wenn das etwas ganz anderes will?

Schwierig, schwierig. Also ich weiß nicht, ob ich das gewollt hätte, dass meine Eltern für mich/in meinem Namen wählen gehen.

Gut gemeint, aber nicht sinnvoll und befriedigend umsetzbar, würde ich sagen.

P.S.: natürlich hätte ich mir mit Blick auf den - wie hieß diese Jugend-Probe-Wahl vor der Bundeswahl gleich nochmal! wo Minderjährige gefragt worden waren? gewünscht, dass diese hätte schon mitwählen dürfen, dann dann wäre das Wahlergebnis nicht ganz so schlimm rechts geworden