Förderung von bezahlbarem Wohnraum in Stuttgart

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Stuttgart (gesamt)
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Wohnungsbau, Wohnen
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kostenneutral
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doppelt

Die Stadt Stuttgart sollte eine umfassende Wohnbauoffensive starten, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Dazu gehört der Ausbau städtischer Wohnbaugesellschaften wie der SWSG, die gezielt Sozialwohnungen bauen und vermieten. Zusätzlich könnten Brachflächen und leerstehende Gebäude aktiviert sowie Nachverdichtungen in bestehenden Wohngebieten gefördert werden. Um private Eigentümer*innen zu motivieren, könnten Anreize für die Umwandlung brachliegender Flächen in Wohnraum geschaffen werden.

Eine Leerstandssteuer für länger als sechs Monate ungenutzte Wohnungen würde die Vermietung von Wohnraum ankurbeln. Gleichzeitig könnte die Stadt durch strengere Mietpreisbindungen bei Neubauten und sozialverträgliche Mietspiegel die Mietkosten bremsen.

Innovative Wohnmodelle wie Baugruppen, genossenschaftliches Wohnen und Projekte speziell für systemrelevante Berufsgruppen (z. B. Erzieher*innen, Pflegekräfte) sollten durch städtische Förderprogramme und vergünstigte Grundstücke unterstützt werden.

Zur Finanzierung könnten Mittel aus Landes- und Bundesprogrammen wie der sozialen Wohnraumförderung genutzt werden. Zusätzlich könnten eine kommunale Anleihe und Umschichtungen im Haushalt helfen, die Maßnahmen umzusetzen.

Durch diese Maßnahmen kann Stuttgart langfristig den Zugang zu bezahlbarem Wohnraum verbessern, soziale Ungleichheiten abbauen und die Attraktivität der Stadt als Lebensort für alle Einkommensgruppen steigern.