Mobildfunkstrahlung kann in der Langzeitwirkung Krebs auslösen. Sendeanlagen emittieren Strahlung, die von der WHO bereits im Jahr 2011 als möglicherweise Krebs erregend eingestuft wurde. Das Bundesamt für Strahlenschutz bestätigt in zwei Studien: Die Strahlung ist auch Krebs promovierend (=beschleunigend). Und die neueste Studie dazu, die ATHEM-3-Studie, durchgeführt an den Universitäten Wien und Bratislava bestätigt Langzeitwirkungen mit Genveränderungen (Chromosomenaberrationen), die zu Krebs führen können.
Forderungen der Bürgerinitiative Stuttgart-West: Mobilfunk in Stuttgart:
1. Eindämmen des Wildwuchses von Sendeanlagen durch ein gutes Mobilfunkvorsorgekonzept
2. Gesundheitsvorsorge durch Aufklärung und elektrosmogfreie Arbeitsplätze in kommunalen Einrichtungen
3. Fördern gesundheitsverträglicher Alternativen der mobilen Kommunikation
Es gibt keine Strahlen-Schutzbestimmungen für WLAN. Die WLAN-HotSpots tragen zur einer wachsenden Strahlenbelastung bei.
4. Die Trennung von Indoor und Outdoor-Versorgung, die den Schutz der Wohnung vor ungewollter Durchstrahlung ermöglichen würde.
5. Ein Netz für alle Anbieter – so wie wir auch nur ein Stromnetz und eine Autobahninfrastruktur haben und nicht jeder Autobauer seine eigenen Straßen baut. Statt Versorgung mit großen Sendemasten die Umstellung auf Kleinzellentechnologie (Modell St. Gallen Wireless). Zielvorgabe ist: Die Funkstrecke muss so kurz wie möglich sein. Dafür ist eine Voraussetzung, dass alle Stadtteile mit Glasfaser versorgt sind, und dass die Trennung von Indoor- und Outdoorversorgung Planungsgrundlage ist. 6. Die Mikrowellentechnologie muss schnellstmöglich durch eine gesundheitsverträgliche Technologie abgelöst werden. Daran wird geforscht, mit der optischen Übertragungstechnik VLC (Visible Light Communication) über LED-Licht liegen bereits Ergebnisse vor und die Anwendungsreife steht vor der Tür.
Quelle: https://mobilfunk-stuttgart.de/ziele/
Strahlenbelastung durch Mobilfunk kontrollieren und reduzieren
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