Challenge Grünflächen statt Pflaster

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Stuttgart (gesamt)
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  • Energie, Umwelt
  • Klima
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

718
weniger gut: -91
gut: 718
Meine Stimme: keine
Platz: 
112

In den Niederlanden wird die Entsiegelung von Flächen durch die Gemeinschaftsaktion "Tegelwippen" gefördert. Jedes Jahr werden mit dieser Initiative große Flächen entsiegelt und statt dessen neue Blumenbeete oder Rasenflächen angelegt, Fassaden begrünt und Bäume gepflanzt . Die im Jahr 2020 gestartete Aktion ist mittlerweile ein Wettbewerb unter Städten, der jedes Jahr stattfindet. Dadurch kühlen die Stadtzentren ab und werden verschönert. Gleichzeitig entsteht durch diese Gemeinschaftsaktion ein Zusammenhalt zwischen den Bürgern und sie regt zum Nachahmen an.
Stuttgart sollte diese Challenge ins Leben rufen und damit eine wirksame Klima -und Umweltschutzaktion entwickeln.
https://www.klimareporter.de/europaeische-union/aus-grau-mach-gruen

Kommentare

4 Kommentare lesen

Eine wunderbare bunte fröhliche Idee, die dauerhaft das Klima in der Stadt verbessert.

Hervorragende Idee, zumal großflächig gepflasterte Flächen in Stuttgart erfahrungsgemäß qualitativ schlecht ausgeführt werden und schon nach wenigen Jahren mit Asphalt dürftig ausgebessert werden. Die Stuttgarter Platte tut nicht. Dagegen ist das Konzept Entsiegelung / Schwammstadt / grüne Innenstadt die Aufenthaltsqualität und Lebensqualität enorm steigern…

Super Vorschlag von LarsRené!
Diese Ausbesserung von beschädigten Bodenplatten durch Auffüllen mit Asphalt greift in Stuttgart mehr und mehr um sich. Ein total schlampiges Bild für eine Landeshauptstadt (siehe Marktplatz, der grade mal 1/2 Jahr fertig gepflastert ist und jetzt schon wieder diese Asphaltflicken auftauchen!).
Bei dem super Vorschlag zur Bepflanzung / Verschönerung mit Blumenbeeten bitte ich zu Bedenken, dass mit Ausnahme von Schloss- und Schillerplatz die Pflege der Pflanzen in Stuttgart meist äußerst spärlich erfolgt. Da könnte ein Besuch unserer Partnerstadt Strasbourg beim dortigen Gartenbauamt vielleicht zur Erleuchtung beitragen!

Viele Grünflächen, Bäume, Wasser, reine Fahrradzonen mit sehr gut ausgebauten klimafreundlichen Verkehrlinien Bus und Bahn im Kessel und Park an Ride Stellplätzen am Rande eines inneren Rings (Abgrenzung verkehrsgünstig vor dem Pragsattel - Rand Ost / Villa Berg - Rand Erwin-Schöttle-Platz - Rand Höhe West ) sind das einzige was in ca. 10 - 20 Jahren die Innenstadt der Stadt Stuttgart noch attraktiv und lebenswert machen kann. Wer klare, überlegte Entscheidungen dafür versäumt, verpasst wichtige Änderungen für einen Innenstadtring mit Aufenhaltsqualität in Zeiten voranschreitender Umweltprobleme.