Keine weitere Flächenversiegelung

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Stuttgart (gesamt)
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  • Energie, Umwelt
  • Klima
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kostenneutral

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

725
weniger gut: -119
gut: 725
Meine Stimme: keine
Platz: 
108

Die Stadt Stuttgart verzichtet darauf, weitere Grünflächen zu versiegeln. Grünflächen werden dringend gebraucht für die Naherholung, die Natur, zur Lebensmittelerzeugung aber auch um mit den Klimawandelfolgen besser zurechtzukommen. Grünflächen speichern Wasser und haben eine abkühlende Wirkung. Neu-Bebauung findet nur noch dort statt, wo bereits versiegelte Flächen umgewidmet werden.

Kommentare

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D.h. sie unterstützen aktiv und befürworten die massive Wohnungsnot in Stuttgart. Hab ich das so richtig verstanden? Oder wie sonst sollte bei einer Umsetzung ihres Vorschlags die massiv notwendige Zunahme an Neubauten realisiert werden? Wenn sie darauf eine gute Antwort haben, würden vielleicht auch mehr Bürger ihren Vorschlag unterstützen.

Die durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner in Stuttgart ist von 34,37 m² im Jahr 1991 auf 40,89 m² im Jahr 2023 angewachsen. Das sieht nicht nach einer "massiven Wohnungsnot" aus.

Weitere Flächenversiegelungen können wir uns nicht leisten. Der Vorschlag war ja auch, bereits versiegelte Flächen umzuwidmen. Es gibt z. B. so viel leerstehende Büroflächen. Und wir sollten mehr in die Höhe bauen.

@Steinfeld: mehr in die Höhe bauen? Was passiert dann mit den Frischluftschneisen?

In Ballungsgebieten herrscht Wohnungsknappheit, d.h. wir müssen dringend mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen, und gleichzeitig wollen wir die Natur um uns herum schützen. Das Wohnen und der Naturschutz wurden von Interessensvertretern immer wieder gegeneinander ausgespielt. Wir müssen mit zukunftsgerechten und nachhaltigen Planungskonzepten das Wohnen und den Naturschutz wieder miteinander in Einklang bringen. Hier helfen uns solche Schlagworte wie Flächenversiegelung, Frischluftschneise usw. nicht wirklich weiter.
@Anm.: Bei dieser enormen Luft- und Umweltbelastung (Abgase aus Industrie, Verkehr ...) in den
Ballungsgebieten gibt es diese sog. Frischluft mit Schneise leider so nicht mehr. Wir alle müssen unsere Energieversorgung weltweit von Öl u. Gas auf ´Grünen Wasserstoff` umstellen, dann gibt es wieder genügend Frischluft.
Aus meiner Sicht sind die Kommunen verpflichtet, für ihre Einwohner und Bürger bezahlbaren Wohnraum durch eine vorausschauende, umweltgerechte und soziale Wohnungsbaupolitik bereitzustellen.

Die Frischluftschneisen gibt es, sie sind ja vom Umweltamt schon vor Jahren identifiziert worden. Leider wurden sie nicht immer von Bebauung freigehalten. Auf diesen Schneisen kommt frische und vor allem in der Nacht kühle Luft in den Stuttgarter Talkessel. Bebauung verringert die Wirkung der Frischluftschneisen.

@wrsqprmpf: Wenn sie eine akute Wohnungsnot in Stuttgart leugnen, dann muss ich hier Böswilligkeit unterstellen. Ich hoffe sehr, das meine ich ernst, dass sie selbst nie in die Situation kommen, sich eine neue Wohnung suchen zu müssen und dann in die Situation zu kommen, die so viele Menschen ständig durchmachen müssen.

@pdv: man kann auch absichtlich falsch verstehen. wrsqprmpf hat insofern recht, dass die vorhandenen Wohnflächen bessere genutzt werden könnten, z.B., indem die Stadt durch Sanierungsgebiete sich Vorkaufsrechte verschafft und bei der Sanierung von Wohnraum die Zuschnitte verändert, um verbilligten Wohnraum an Menschen mit niedrigerem Einkommen zu vermieten. Das kommt der Stadt insgesamt zugute, indem zum Beispiel Kindererzieherinnen und Krankenpflegepersonal wieder eher Stellen in Stuttgart annehmen können, weil sie sich hier auch eine Wohnung leisten können. Was wir allerdings nicht brauchen sind 160 qm-Wohnungen mit 80 qm Wohnküche für 2 Personen. Das sollte auch städtebaulich und finanziell nicht mehr gefördert werden.

In Stuttgart stehen nach dem Leerstandsmelder 11000 Wohnungen leer. Bevor neu gebaut wird, müssen diese für Menschen, die dringend Wohnraum benötigen, frei gegeben werden!