Verbesserung der Fluktuation im Anwohnerparken durch temporäre Halteverbotszonen

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Stuttgart (gesamt)
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  • Verkehr
  • Parken
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kostenneutral

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

128
weniger gut: -366
gut: 128
Meine Stimme: keine
Platz: 
1901

Das Anwohnerparken in Stuttgart soll effizienter genutzt und stärker durchfluktuiert werden. Ich schlage vor, einmal wöchentlich an wechselnden Stellen (also Montags die 100m, dienstags die nächsten 100m) für eine Stunde alle Anwohnerparkzonen in temporäre Halteverbotszonen umzuwandeln.

Dadurch wären die Bewohner gezwungen, ihre Fahrzeuge regelmäßig zu bewegen. Dies verhindert, dass Autos mit einem Anwohnerparkausweis monatelang ungenutzt an derselben Stelle stehen und dadurch Parkraum blockieren, der andernfalls für andere Anwohner zur Verfügung stehen könnte.

Dieser Ansatz fördert nicht nur eine dynamischere Nutzung des Anwohnerparkraums, sondern könnte auch dazu beitragen, dass wenig genutzte Fahrzeuge, die langfristig im öffentlichen Raum abgestellt sind, an alternative Standorte ausgelagert werden. Dies entlastet den innerstädtischen Parkraum und trägt zur besseren Verteilung von Parkplätzen bei.

Vorteile:
• Erhöhung der Verfügbarkeit von Parkplätzen für aktive Nutzer.
• Entlastung des begrenzten Parkraums in stark frequentierten Stadtgebieten.
• Förderung einer effizienteren Nutzung von Anwohnerparkausweisen.
• Mögliche Reduktion von „Parkplatzhütern“ (Autos, die nur als Lagerplatz genutzt werden).

Umsetzung:
Die Einführung könnte testweise in ausgewählten Bezirken erfolgen und nach einer Auswertungsphase auf andere Stadtteile ausgeweitet

Kommentare

8 Kommentare lesen

Inhaltlich möchte ich mich lieber nicht äußern, aber kostenneutral ist dieser [...] nun wirklich nicht.

Und die Fahrzeuge der Anwohner, die nicht weg fahren, weil sie zb. krank oder behindert sind, werden dann für eine Stunde abgeschleppt ?

SDWAN: was verursacht denn aus Ihrer Sicht Kosten?
Gloss: verstehe ich nicht ganz, warum sollten Anwohner die eine Behinderung haben, die es Ihnen nicht ermöglicht ein Auto zu fahren, überhaupt ein Auto haben? Bei Krankheit findet sich doch sicherlich auch eine Lösung.

@Han Solo (Zitat) " was verursacht denn aus Ihrer Sicht Kosten?" Antwort: Die Beschilderung.

Außerdem: Wenn man sein Fz. nur des Umparkens willen anlässt und dann wieder abstellt, ist das eine Umweltsauerei vor dem Herrn. In den ersten 300 Sekunden emittieren moderne Benziner mehr Luftschad­stoffe als bei einer 1300 Kilometer langen Fahrt mit betriebswarmem Motor (Eidgenössisches Bundesamt für Umwelt, 2021).

Fazit: Gaaanz schlechte Idee.

Naja, die Kosten dürften sich ja mit den Strafzetteln langfristig neutralisieren, da die Schilder ja grundsätzlich nur einmal aufgestellt werden müssen.

Und kurzfristig hast du recht was CO2 angeht, langfristig führt die Maßnahme zu einem allgemeinen Abbau von nicht genutzten, im Stadtgebiet abgestellten Fahrzeugen. Damit wird auch nichts mehr unnötig umgeparkt. Die Idee stammt auch nicht von mir, sondern habe ich in anderen Städten schon als erfolgreich umgesetzt erlebt.

@Han Solo: Es gibt sehr viele Gehbehinderte, mit oder ohne blauen Parkausweis, für die der Fussweg zum Auto sehr problematisch ist, das Autofahren jedoch nicht . Das eigene Auto ist die einzige Möglichkeit zu flexibler Mobilität.

"Schreiben Sie bitte kurz, verständlich und sachlich." - In diesem Fall ist das kaum möglich...

Macht doch einfach die Anwohnerparkausweise teurer, wenn es zu wenig Anwohnerparkplätze gibt. Das schafft Anreize, das Auto abzuschaffen oder auf ein privates Grundstück abzustellen.