Leeren Bürostand umwidmen in Wohnungen

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Stuttgart (gesamt)
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  • Wohnungsbau, Wohnen
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

779
weniger gut: -90
gut: 779
Meine Stimme: keine
Platz: 
49

Ich fordere die Stadt auf, leeren Bürostand in der „Innenstadt“ nach gewissen Parametern (bspw. Zeit des Leerstandes) und Kommunikation zu „enteignen“, aufzukaufen etc., und in städtische Wohnungen umzubauen.

Dies würde der Wohnungsnot entgegenwirken.

Kommentare

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Wer möchte gerne in einer belebten Innenstadt wohnen? Meist jüngere Menschen, die mit dem Lärm nicht so viele Probleme haben. Genau für diese Menschen gibt es derzeit kaum bezahlbaren Wohnraum.
Lösung: Die leerstehenden Büros in den höheren Etagen der Innenstadt zu günstigen Wohnungen (kleine Appartements und WG-Wohnungen) umbauen. Damit wäre gleichzeitig der Wohnungsnot im unteren Preissegment entgegen gewirkt UND die Innenstadt wieder bewohnt und damit auch belebt.
Achtung!: Luxusappartments bringen hier leider gar nichts, denn wer sich so ein teures Appartment leisten kann, will den Lärm der Innenstadt meist nicht haben ... Außerdem stehen schon zu viele Luxusimmobilien in S leer, weil sich die Wenigsten sowas leisten können.

Zitat "nach gewissen Parametern (bspw. Zeit des Leerstandes) und Kommunikation zu „enteignen“..."
Sie wissen schon, dass "enteignen" nicht gleichbedeutend ist mit "kostenlos aneignen", sondern dass in diesem rechtlich langwierigen Prozess, dessen Voraussetzungen extrem komplex sind, dem vormaligen Eigentümer der Marktwert seines Objektes ersetzt werden muss? Nur so als kleiner Denkanstoß hinsichtlich es Preises der zukünftigen Wohnungen im Zusammenhang mit der Linderung der "Wohnungsnot".

Es ist eher ein Problem, dass sich die einst sehr gute Leerstandsquote bei Büroimmobilien in den letzten Jahren deutlich verschlechtert hat. Ein gutes Indiz dafür, wie schlecht es dem Wirtschaftsstandort Stuttgart jetzt schon geht - und die Krise hat noch nicht mal angefangen.

Zum Glück kann niemand einfach jemanden enteignen. Außerdem muss zum Marktwert entschädigt werden.

Ich finde den Vorschlag gut, leer stehende Büros in Wohnraum umzuwandeln. Das schont die Natur, da kein Neubau nötig ist und es werden Top Wohnlagen erschlossen. In den Zeiten von Home Office ist nicht zu erwarten, dass es einmal einen Mangel an Büroräumen geben wird.

Wäre schon mal ein Anfang, keine Büro-Neubauten mehr zu genehmigen. Insbesondere nicht auf vormals von der Allgemeinheit genutzten Grünflächen, wie etwa das Allianz-Areal in Vaihingen.

Auch ich halte den Vorschlag, leer stehende Büros in Wohnraum umzuwandeln, für gut. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern in meiner Stadt Stuttgart-Vaihingen wurden in den letzten Jahren auch etwa 600 Büros gebaut. Neue Wohnungen, nicht einmal 10 Gebäude.

Finde ich gut und sollte gefördert werden.

zu Kati So: "In den Zeiten von Home Office...": etliche Firmen "holen" ihre Mitarbeitenden wieder zurück ins Büro. Dh, die leerstehenden Büros werden mit der Zeit wieder genutzt werden.
Generell finde ich den Vorschlag gut. Vielleicht können diese Wohnräume auch für Mitarbeitende der Firmen in den Gebäuden genutzt werden, die nur für kurze Zeit da sind (sog. "Monteurswohnung")?

Enteignung ist immer gut, gerade bei Immobilien.

Es ist nicht Aufgabe und auch nicht das Recht einer Stadt oder der Öffentlichkeit, Privateigentum oder private Kapitalanlagen zu „beschlagnahmen“ oder zu reglementieren. Wo kämen wir da hin?
Ja, Eigentum verpflichtet, das ist keine Frage, aber dabei geht es um Instandhaltung und Sauberkeit und um Verkehrssicherungspflicht, nicht um Subventionierung von Menschen, die gerne kostenlos oder billig gerne hätten, was andere haben.