Neue oder erneuerte Ampeln hinter der Kreuzung aufstellen - Verbesserung der Sichtbarkeit

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Stuttgart (gesamt)
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  • Verkehr
  • Ampeln
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kostenneutral

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

188
weniger gut: -215
gut: 188
Meine Stimme: keine
Platz: 
1852

Wohl jeder Autofahrer kennt das: Man steht an der Haltelinie an einer roten Ampel und verrenkt sich den Kopf, um die Ampel erkennen zu können. Dabei wäre die Lösung einfach wie kostenneutral: Ampeln (zumindest bei neugebauten) werden hinter einer Kreuzung aufgestellt, also in direkter Blickrichtung des Autofahrers. Wer schon einmal in den USA oder Kanada oder Mexiko war, kennt dies sicher. Mehrkosten sollte es keine geben und die Erkennbarkeit der Ampeln wird verbessert.

Der Gemeinderat wird aufgefordert einen entsprechenden Entschließungsantrag zu verabschieden, um die Verwaltung zur Umsetzung der dargestellten Maßnahmen aufzufordern.

Kommentare

8 Kommentare lesen

Das Verkehrschaos möchte ich mir nicht vorstellen. In fast ganz Europa stehen die Ampeln an der Haltelinie, und ausgerechnet in Stuttgart sollen sie hinter der Kreuzung stehen?
Ja, man muss sich manchmal den Hals - nicht den Kopf! - verrenken. Wer dazu aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage ist, sollte eigentlich nicht Auto fahren.

Das Problem bei Ampeln, die laut Ihrem Vorschlag auf der anderen Seite der Kreuzung stehen, ist, dass das beim Abbiegen zur Verwirrung führen kann, denn dann hat man plötzlich eine rote Ampel vor sich.

Ich fahre einfach nicht ganz bis zur Linie. Vorausschauendes Fahren nenne ich das keck.

Nicht bis zur Haltelinie fortzufahren, um genau die negativen Effekte zu verhindern, die ich in meinem Vorschlag beschrieben habe, ist natürlich eine Umgehungslösung aber nicht angebracht. Erstens ist laut Straßenverkehrsordnung die Aufstellung an der Haltelinie gefordert und zum anderen gibt es auch bedarfsgesteuerte Ampeln, die über entsprechende Sensoren verfügen, die im Zweifelsfall nicht richtig oder sogar gar nicht ausgelöst werden, denn Autos nicht bis an die Haltelinie vorfahren.

Ich verstehe auch nicht, wie eine Aufstellung auf der gegenüberliegenden Kreuzungsseite von Ampeln, so dass sie stetig im Blick der Autofahrer sind, beim Abbiegen zu Verwirrungen führen sollen. Es gibt entweder Ampeln für alle Fahrtrichtungen, dann muss ich bei grün logischerweise beim Abbiegen entsprechende Vorfahrtsregeln beachten. Oder es gibt Ampeln getrennt nach Fahrtrichtung, angezeigt durch einen entsprechenden Pfeil in der Ampel, dann bin ich auch nicht verwirrt, wenn diese hinter der Kreuzung steht.

Auf eine Kontaktschleife zu fahren schaffe ich gerade noch:)

Ich will nicht mutmaßen wie lange der Übergang dauert, aber ich gehe von Jahrzehnten aus (sie ersetzen ja nur defekte Ampeln, weil kostenneutral und so). So lange hat man dann also zwei Systeme parallel. Mal steht eine Ampel vor der Kreuzung, mal danach. Das wird doch nur dazu führen, dass Autos unabsichtlich bei Rot in die Kreuzung einfahren, während die andere Seite Grün hat. Die könnten nämlich denken, ihr Rotlicht gilt für die Ausfahrt aus der Kreuzung. Schon allein aus Gewohnheit, denn: An Olgaeck und Charlottenplatz gibt es bereits jeweils eine Ampel (stadtauswärts), die die Ausfahrt aus der Kreuzung verhindert, um Fußgängern überhaupt irgendwann mal grün zu geben. Dann gelten die Ampeln hinter der Kreuzung also mal für die Einfahrt und mal für die Ausfahrt. Das wird sicher lustig zum Zuschauen, aber leider auch: gefährlich.

Mein Gegenvorschlag für Sie: Kaufen sie sich einfach ein Cabrio.
Naaaa, im Ernst: An vielen Ampeln sind nicht nur oben Lichtsignale angebracht, sondern auch seitlich weiter unten. Wenn man das konsequent umsetzt, ist der Nacken geschont.

manfred.s: Ja, es wird noch lange Zeit ein Mischsystem geben, sollte man meinen Vorschlag aufgreifen. Da haben sie vollkommen recht. Das ist aber bei sehr vielen Dingen so. Es lassen sich unzählige Beispiele dafür finden. Auch im Straßenverkehr.

Ampeln die die Ausfahrt aus einer Kreuzung regeln, sind extrem selten. Sie stellen also eine Ausnahme dar. Und wie alles im Straßenverkehr kann man Ausnahmen entsprechend kennzeichnen. Das ist schon immer so, solange es Regeln im Straßenverkehr gibt. Ich kann aber nicht 99,9 % aller Fälle abhängig von 0,1 % der Fälle machen.

Und wenn Autofahrer über die deutlich gekennzeichnete Haltelinie, die es an allen Kreuzungen gibt, fahren und dann mitten auf der Kreuzung stehen bleiben direkt vor der Ampel, dann bezweifle ich doch stark, ob diese Autofahrer dazu geeignet sind weiter motorisiert am Straßenverkehr teilzunehmen oder ob man nicht ihnen den Führerschein entziehen sollte. Denn eine gewisse Mindestintelligenz muss man natürlich allen Verkehrsteilnehmern unterstellen. Wo diese nicht gegeben ist, darf es dann gegebenenfalls auch keinen Führerschein geben

Joa, meine Beispiele erreichen Sie nicht. Damit werde ich leben müssen.

Wenn ich jetzt mal in Ihrem Stil, wie Sie es hier überall tun, kommentieren würde, dann würde ich schreiben:

"Ich kann nicht erkennen, wie das kostenneutral sein soll. Alleine die Aufklärungsarbeit zu dieser Umstellung würde viel kosten. Und sowieso und überhaupt mimimimi wieso sollten mich Autos interessieren, wenn ich doch selbst kein Auto fahre? Ich habe nämlich 0,0 Empathie für die Belange anderer Menschen!!!1!1!!1!!!! Eine riesen Umstellung, nur damit Sie sich nicht den Kopf verrenken müssen !!!1111!!!"

Und um mal noch mit Ihrem eigenen Konservatismus, den Sie hier unter vielen Beiträgen verbreiten, zu argumentieren: Nö, alles, bleibt wie es ist und deswegen lehne ich den Vorschlag ab zwinkersmiley