Strahlenbelastung durch Mobilfunk kontrollieren und reduzieren

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Stuttgart (gesamt)
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  • Gesundheit
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

160
weniger gut: -462
gut: 160
Meine Stimme: keine
Platz: 
1884

Mobildfunkstrahlung kann in der Langzeitwirkung Krebs auslösen. Sendeanlagen emittieren Strahlung, die von der WHO bereits im Jahr 2011 als möglicherweise Krebs erregend eingestuft wurde. Das Bundesamt für Strahlenschutz bestätigt in zwei Studien: Die Strahlung ist auch Krebs promovierend (=beschleunigend). Und die neueste Studie dazu, die ATHEM-3-Studie, durchgeführt an den Universitäten Wien und Bratislava bestätigt Langzeitwirkungen mit Genveränderungen (Chromosomenaberrationen), die zu Krebs führen können.
Forderungen der Bürgerinitiative Stuttgart-West: Mobilfunk in Stuttgart:
1. Eindämmen des Wildwuchses von Sendeanlagen durch ein gutes Mobilfunkvorsorgekonzept
2. Gesundheitsvorsorge durch Aufklärung und elektrosmogfreie Arbeitsplätze in kommunalen Einrichtungen
3. Fördern gesundheitsverträglicher Alternativen der mobilen Kommunikation
Es gibt keine Strahlen-Schutzbestimmungen für WLAN. Die WLAN-HotSpots tragen zur einer wachsenden Strahlenbelastung bei.
4. Die Trennung von Indoor und Outdoor-Versorgung, die den Schutz der Wohnung vor ungewollter Durchstrahlung ermöglichen würde.
5. Ein Netz für alle Anbieter – so wie wir auch nur ein Stromnetz und eine Autobahninfrastruktur haben und nicht jeder Autobauer seine eigenen Straßen baut. Statt Versorgung mit großen Sendemasten die Umstellung auf Kleinzellentechnologie (Modell St. Gallen Wireless). Zielvorgabe ist: Die Funkstrecke muss so kurz wie möglich sein. Dafür ist eine Voraussetzung, dass alle Stadtteile mit Glasfaser versorgt sind, und dass die Trennung von Indoor- und Outdoorversorgung Planungsgrundlage ist. 6. Die Mikrowellentechnologie muss schnellstmöglich durch eine gesundheitsverträgliche Technologie abgelöst werden. Daran wird geforscht, mit der optischen Übertragungstechnik VLC (Visible Light Communication) über LED-Licht liegen bereits Ergebnisse vor und die Anwendungsreife steht vor der Tür.
Quelle: https://mobilfunk-stuttgart.de/ziele/

Kommentare

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In der jüngsten Studie von 2022 durchgeführt wurde, beauftragt von der Bundesregierung (Ampel!) und durchgeführt vom Bundesamt für Strahlenschutz ist zu lesen, dass es keinerlei Hinweise auf die Auswirkung von Krebserkrankungen gibt im dem Zusammenhang von Mobilfunkmasten gibt. Die Strahlenbelastung durch Mobilfunkanlagen ist deutlich geringer als die Strahlenbelastung die bei einer Nutzung von Mobilfunkgeräten ausgeht. Das Geld für eine weiter Studie kann man sich sparen.
Klaus

Vollkommen unabhängig vom Inhalt dieses Vorschlags ist das kein Vorschlag für den Bürgerhaushalt und damit den Gemeinderat. Der Gemeinderat ist in keiner Form zuständig für die Festlegung, Überwachung oder Modifikation von Grenzwerten von Strahlungen. Die dafür notwendigen Gesetze und Verordnungen liegen außerhalb der Zuständigkeit des Gemeinderates. Der Vorschlag hier hat im Bürgerhaushalt also nichts zu suchen.

Die Strahlungsleistung eines Senders, die bei einem Empfänger ankommt, ist ein Bruchteil der Leistung, die vom Mobiltelefon am Kopf ausgeht.

Also VLC für gerichtete Langstreckenübertragung bei gutem Wetter und lokal dann doch wieder Mikrowellensender? Viel gewonnen.

Bodenlos dieser Vorschlag

Bei der Strahlenbelastung durch Mobilfunk handelt es sich um langwellige Radiowellen (nicht-ionisierende Strahlung), die für den Menschen ungefährlich sind. Wirklich gefährlich für uns empfindliche Menschen ist die kurzwellige Strahlung (Röntgenstrahlung / Gammastrahlung). Leider lassen sich viele Menschen von Ideologen, Bedenkenträger und selbst ernannten Experten immer wieder Angst vor angeblicher gefährlicher Mobilfunkstrahlung einreden.

Danke für die Kommentare, ich dachte mir schon, dass das ein eher komischer Wunsch ist, da das erhöhte Krebsrisiko meines Wissens nur bei Dauertelefonieren (am Kopf) besteht