Die Teilnahme am Bürgerhaushalt Stuttgart ist in den vergangenen Jahren signifikant gesunken: Von 41.000 Beteiligten im Jahr 2019 auf 20.000 im Jahr 2021 auf 18.000 im Jahr 2023.
Für eine Großstadt wie die Landeshauptstadt Stuttgart ist festzustellen, dass diese Beteiligung nicht repräsentativ für die Interessen und Bedarfe der Einwohner*innen ist, was sich auch in den bestplatzierten Vorschlägen der letzten Jahre widerspiegelt, z.B Kunstrasen- und Flutlichterneuerung für einen Sportverein in einem Bezirk oder Neckarwelle zum Surfen - alles berechtigte Anliegen, aber die Erstplatzierung ist sehr wahrscheinlich nur einer intensiven Lobbyarbeit geschuldet... :)
Ich finde, alle diese Vorschläge können die Stuttgarter*innen in die bestehenden demokratischen Strukturen eingeben, über die Bezirksbeiräte und den Gemeinderat, oder sie können sich auch direkt an die Verwaltung wenden in der Hoffnung, dass diese die Idee aufnehmen und der Politik vorschlagen.
Die Kosten, die der Bürgerhaushalt verursacht, können durch dessen Abschaffung für sinnvolle Maßnahmen genutzt werden, die nach Abwägung aller Argumente mit einem Gesamtblick auf Stuttgart beschlossen werden. Beste Grüße von einer von der repräsentativen Demokratie überzeugten Stuttgarterin :)
Einstellen des Bürgerhaushalts
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