Die Universität Hohenheim sollte endlich eine angemessene Stadtbahnanbindung erhalten.
Hierzu sollte man die Schienen der Linie U3 über den Parkplatz bis zur Universität verlängern. Für den Parkplatz kann Ersatz am bestehenden Parkplatz hinter dem Schloss geschaffen werden.
Außerdem sollte man die "Möhringer Kurve" (Riedsee-Sigmaringer Straße) vor den Studentenwohnheimen am Bahnhof verwirklichen. Somit wäre eine direkte Linienführung zur Uni Hohenheim und auch zum Möhringer Osten (SI-Centrum, etc) vom Hauptbahnhof aus möglich.
Die Fahrzeit vom Hauptbahnhof zur Universität würde sich von heute 28 Minuten auf ca. 24 Minuten verkürzen und wäre deutlich attraktiver, da Direktverbindung mit der Stadtbahn anstatt Umstieg vom vollen Bus über eine Holperstrecke am Fernsehturm.
Bis 1967 fuhr die Straßenbahn noch zur damals viel kleineren Uni Hohenheim. Heute studieren hier fast 10 000 Studenten und ca. 2000 Mitarbeiter.
Im alten Regionalverkersplan 2001 ist diese Maßnahme bereits als sehr wirtschaftlich beurteilt worden (als die Uni noch halb so groß war)
Zitat:
"Eine Anbindung der Universität Hohenheim durch eine Verlängerung der
Stadtbahn von Plieningen Garbe zur Universität Hohenheim, deren Kosten
auf etwa 10 Mio. DM veranschlagt werden können, würde auf dem Endast
2000 bis 2500 Fahrgäste erreichen, womit ein hoher Nutzen-Kosten-Faktor
auch durch Einsparung von Kfz-Fahrten zu erwarten ist. "
Weiter heißt es:
"Weitere Netzausdehnungen sollten vornehmlich im
Stuttgarter Norden mit Anbindung der Bereiche Burgholzhof, Hallschlag, Neugereut, sowie im Süden durch den Anschluss der Universität Hohenheim und
die Verbindung Möhringen - Fasanenhof - Flughafen vorgenommen werden"
Die U3 ist hier der letze noch nicht verwirklichte oder noch nicht in Planung befindliche Abschnitt aus den Empfehlungen des Regionalverkehrsplans.
NutzerIn checker schreibt:
U3 bis nach Hohenheim
Die U3 die heute bei der Garbe endet sollte einspurig auf der Autostraße bis nach Hohenheim hinein in den Bereich zwischen Biobau und Mensa weiter geführt werden. Eine vergleichbare Vorgehensweise wurde in Jena am Ernst-Abbe-Platz realisiert.
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